Landwirtschaftliche Projekte

Arche Noah

 

Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt & ihre Entwicklung - organisiert als gemeinnütziger Verein.


Sie kümmern sich um Sortenerhalt, vermitteln Wissen, werden mit Aktionen politisch um Saatgut zu sichern.

ARCHE NOAH bewahrt und pflegt tausende gefährdete Gemüse-, Obst- und Getreidesorten. Sie arbeiten erfolgreich daran, traditionelle und seltene Sorten wieder in die Gärten und auf den Markt zu bringen – dank der Unterstützung von vielen engagierten Mitgliedern und Förderern. ARCHE NOAH hat eine der größten Pflanzensammlungen Europas zusammengetragen, da sie schon seit über 25 Jahren aktiv sind.

 

https://www.arche-noah.at/

 

 

Common Soil - allgemeiner Boden

 

Aus dem 'Summer of Soil', einer 6-wöchigen Veranstaltungsreihe in Schweden, ist die internationale Initative 'Common Soil' entstanden. Eine Bewegung für die vernachlässigte Lebensquelle Boden, denn das ist das zentrale Element der ökologischen Landwirtschaft. Um der Erde eine hörbare Lobby zu geben, schlossen sich einige Menschen zusammen.

'Common Soil' ist eine Vision für ein neues bodenständiges Netz von Bürgern, die handeln, um lebendigen Boden wiederherzustellen und zu verwalten.

 

http://www.commonsoil.org/

 

 

Faircropping

 

Faires Teilen von Land und Produkten:

Menschen mit Land werden mit Menschen ohne Land, die gärtnern wollen, vernetzt.

Das Ganze findet vollkommen geldfrei statt.

 

http://faircropping.org

 

 

Kartoffelkombinat

 

Eine genossenschaftlich organisierte Gemeinschaft von Münchner Haushalten, die ihr Gemüse, zusammen mit ausgewählten Partnern, selbst anbaut. Das Ziel ist der Aufbau einer selbstverwalteten und nachhaltigen Versorgungsstruktur sowie ein gemeinwohlorientiertes statt proftimaximierendes Wirtschaften.

 

Ziele und Werte finden sich hier.

https://www.kartoffelkombinat.de

 

 

Natürlich Lindenhof

 

Solidarische Landwirtschaft der anderen Art: Die 90-köpfige Gruppe um den Lindenhof existiert ohne jede offizielle Organisationsform - alles basiert auf privaten Absprachen und funktioniert. Und das Netzwerk will gemeinschaftlich weitere Grundbedürfnisse erfüllen.

 

http://www.natuerlich-lindenhof.de/

 

 

Tomatenretter

 

Saatgutsouveränität beschreibt die Möglichkeit frei wählen zu können, welche Gemüse- und Getreidesorten man anbauen und aus den gewonnenen Samen nachbauen möchte - ohne Einschränkungen durch Patente, Copyrights, etc. Dafür werden sie aktiv und bauen eine Saatgutdatenbank auf.

Die Tomatenretter sind der Ansicht, dass die ökologische Frage nicht von der Sozialen getrennt werden kann. Deshalb suchen sie nach neuen Wegen. Gemeinsam, unabhängig und im Kontakt miteinander. Sie suchen das Gespräch mit den Menschen über die gemeinsame Entwicklung einer neuen Food coop, einer Erzeuger - Verbraucher - Gemeinschaft.
Die Tomatenretter haben das herrliche Label 'garantiert unkontrolliert'  gestaltet, mit dem sie den ganzen Bio-Zertifizierungs-Zirkus persiflieren.

 

https://www.tomatenretter.de/